BHV-Hundeführerschein
Der BHV-Hundeführerschein ist der offizielle Nachweis, dass Sie sich im Alltag mit Ihrem Hund sicher und zuverlässig bewegen und Ihren Vierbeiner unter Kontrolle haben.
Dabei können durchaus auch Hund-Halter-Teams mit Schwierigkeiten (z.B. Ängste, Unverträglichkeiten, etc.) den Hundeführerschein erhalten, sie müssen nur nachweisen, dass sie ihren Hund auch in schwierigen Situationen händeln können. Sie zeigen im Prüfungsverlauf, dass sie mit den Problemen umgehen und darauf entsprechend reagieren können.
Die Prüfung besteht aus Praxis- und Theorieteil. Die Teams müssen in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen, dass sie ihren Hund kennen und einschätzen können und Fragen über gesetzliche Regelungen, Lernverhalten, Ausdrucksverhalten von Hunden, Verhalten des Besitzers in der Öffentlichkeit sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden beantworten.
Der BHV-Hundeführerschein ist ein allgemein und offiziell anerkannter Nachweis. Die Bundestierärztekammer empfiehlt den Hundeführerschein zum Nachweis der Sachkunde des Halters und des Erziehungsstandes des Hundes. Viele Hundehaftpflichtversicherungen und Gemeinden erteilen Ermäßigungen für Hundehalter mit Hundeführerschein.
Es gibt zwei Prüfungsstufen, auf die ich Sie vorbereite. Die Stufe 1 findet ausschließlich an der Leine statt.
Für fortgeschrittene Teams bietet sich die Stufe 2 an, die zusätzliche Anteile enthält, bei denen der Hund frei läuft. Nähere Informationen erhalten Sie gerne bei telefonischer Rücksprache bzw. auf der Homepage des BHV.
AKTUELLES:
Österreich hat den BHV-Hundeführerschein als Pflicht vor der Anschaffung eines Hundes bzw. für derzeitige Hundehalter eingeführt.
Die Schweiz und auch Deutschland wollen nachziehen.

