Training für vier Pfoten

Monatsarchiv für November 2009

Neuer Blog-Artikel

Im Blog findet ihr ab heute einen Artikel zum Thema “Welpenstunde – Start in ein “Hunde”Leben?”.

Viel Spaß beim Lesen!

13. November 2009 in Allgemein | 0 Kommentar »

Welpenstunden – Start in ein “Hunde”leben?

Wer sich einen Welpen ins Haus holt möchte ihm natürlich den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen und dazu gehört für immer mehr Leute der Besuch einer Welpenstunde.
Doch ist diese überhaupt notwendig und woran kann man als Laie die Guten von den weniger Guten unterscheiden? Welche Kriterien sollte man ansetzen und unter welchen Bedingungen den Besuch lieber vermeiden?

Zuerst einmal sollte man bedenken, dass Hunde Rudeltiere sind und als solche unbedingt Gesellschaft brauchen. In der Regel übernimmt die menschliche Familie diese Aufgabe nach der Trennung, doch ersetzt dies natürlich nicht den Kontakt zu Artgenossen. Ist dieser durch häufige und qualitativ hochwertige Begegnungen beim Spazierengehen oder durch eigene bzw. Nachbarshunde gegeben, ist eine Welpenschule sicherlich nicht so dringlich wie beim relativ isoliert lebenden Welpen.

Ziel einer Welpenschule sollte nicht die Erziehung sondern die Sozialisation mit Hunden verschiedenen Alters und unterschiedlicher Rassen sein.

Die Welpen lernen hierbei die unterschiedlichen Verhaltensarten anderer Rassen kennen (z.B. das spielerische Röcheln eines Mopses, die grobe Spielweise eines Ridgebacks oder die zarte zurückhaltende Art eines Windhundes) und lernen auch, sich auf verschiedene Charakteren einzustellen. Auch wenn es für den zart besaiteten Hundehalter oftmals grob und gefährlich aussieht, sollten viele Rangeleien unter den Welpen geklärt werden.
Sobald unter den Hunden jedoch Mobbing beginnt sollte fachlich korrekt eingegriffen und die Situation entschärft werden.

Leider kursiert noch bei vielen Vereinen und Hundeschulen die Ansicht, dass die Welpenstunden nur dem “Kundenfang” dienen, die Welpen mindestens 60 Minuten frei miteinander toben können (damit die Besitzer hinterher glücklich mit einem müden Welpen vom Platz gehen) und eine fachliche Kompetenz nicht unbedingt von Nöten ist.

Doch genau das Gegenteil ist der Fall – eine ordentlich geführte und geplante Welpenstunde legt den Grundstein für das zukünftige Hundeleben und das Miteinander von Hund und Mensch.

Hauptaugenmerk sollte nicht auf Gehorsam und Erziehung gelegt werden sondern vielmehr auf Aufklärung und Anleitung – die Hundebesitzer sollen die Möglichkeit zum Austausch untereinander haben, Fragen stellen können und die ersten Schritte für leichte Erziehungsübungen erhalten. Als wichtig erachte ich hier das Herankommen, die Namensprägung und Hilfe beim Sitzen und Legen. Die alters- und charakterlich bedingten Unterschiede müssen unbedingt berücksichtigt werden und es sollte auch immer genug Freiraum für Individualität vorhanden sein – nicht jeder Hundehalter hat die selben Ziele und Vorstellungen, nicht jeder möchte seinem Hund “Platz” beibringen…

Auch auf den zeitlichen Faktor sollte man achten. Sicherlich ist es angenehm, einen müde gespielten Welpen nach Hause zu bringen, doch ist es auch gesund und sinnvoll für den Kleinen?
Fakt ist, Welpen können sich wie Kinder nur zeitlich begrenzt konzentrieren und unter Ablenkung fällt dies natürlich noch schwerer (und ein Haufen anderer Hunde und Menschen in Verbindung mit einem unbekannten Platz stellt eine riesen Ablenkung dar!).
Dürfen die Welpen 45 Minuten lang toben und sollen dann noch konzentriert arbeiten wird sich der gewünschte Effekt nur schwer einstellen, sinnvoll ist ein Wechsel zwischen Spiel- und Arbeitsphasen durch den der Welpen auch nebenbei lernt sich immer wieder um “seinen” Zweibeiner zu kümmern.

Auf folgende Kriterien sollten Sie Wert legen:

  • geringe Hundeanzahl (max. 6-8 Welpen pro Trainer)
  • maximale Trainingsdauer von 60 Minuten, Wechsel zwischen Spiel- und Trainingspausen
  • Erlernen eines “Ruhe-Signals”
  • kurzes und gekonntes Eingreifen bei kritischen Situationen durch den Trainer
  • kein Mobbing untereinander
  • Abwechslung bei den Übungen (z.B. Tunnel, Bälle, Alltagsgegenstände)
  • Wohlfühlatmosphäre

Wenn in Ihrer Welpengruppe diese Punkte zutreffen, dann sind Sie dort gut aufgehoben und ermöglichen Ihrem Hund einen super Start ins Leben!

13. November 2009 in Blog | 0 Kommentar »

Abwesenheit

In der Zeit vom 15. November 2009 bis einschließlich 22. November 2009 findet kein Training statt da ich aus Tierschutzgründen unterwegs bin.

Ab dem 23. November 2009 stehe ich Ihnen dann gern wieder zur Verfügung.

11. November 2009 in Allgemein | 0 Kommentar »

Neue Funktion – Blog

Ab sofort steht euch auf der Startseite ein Blog zur Verfügung.

Hier werdet ihr Interessantes, Informatives und Nachdenkliches rund um den Hund erfahren und könnt die Artikel kommentieren.

Gern nehme ich auch Artikel von euch entgegen und stelle sie in den Blog – also traut euch!

2. November 2009 in Allgemein | 0 Kommentar »

Grippewelle

Seit einiger Zeit habe ich vermehrt Informationen von Hundehaltern bekommen, deren Vierbeiner an der Hundegrippe (umgangssprachlich besser bekannt als Zwingerhusten) erkrankt sind.

Diese ansteckende Entzündung der Atemwege hat nichts mit der Haltungsform der Hunde zu tun sondern ist vergleichbar mit der menschlichen Grippe.
Wie auch bei dieser gilt der Grundsatz: Nicht jeder ist gleich gefährdet…

Als Erreger gelten Viren und Bakterien, es können aber auch eine Menge Keime auf die ursprüngliche Entzündung folgen und den Krankheitsverlauf schwieriger gestalten.
Übertragen wir die Hundegrippe wie die menschliche Grippe über Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder durch Schlabbern und Lecken. Dabei ist zu beachten, dass eine Infektion von Mensch auf Hund möglich ist, umgekehrt jedoch nicht.

Zum Ausbruch kommt es durch eine Schwächung des Immunsytems, hierbei kann z.B. Stress eine Rolle spielen (z.B. Orts- und Wetterwechsel, Zahlnwechsel, Wachstum).
Infizieren kann sich Ihr Vierbeiner überall dort, wo mehrere Hunde zusammen sind oder auch spazieren waren, da die Erreger eine gewisse Zeit im Freien überleben können.

Die Inkubationszeit beträgt 4-10 Tage, erste Krankheitsanzeichen sind Atembeschwerden, Husten (oftmals wie bei einem Fremdkörper im Hals), Niesen sowie Nasen- und Augenausfluss. Bei schwereren Fällen kommen Fieber und eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens hinzu.

Bei leichterer Erkrankung verschwindet die Erkältung nach 2-3 Tagen von allein, es ist dann keine besondere Behandlung nötig, das körpereigene Immunsystem hat den Erreger bekämpft.
Ansonsten sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden, eine Behandlung erfolgt meist mit Antibiotika und fiebersenkenden Mitteln.

Empfehlenswert ist die Impfung gegen Zwingerhusten, diese kann als Kombiimpfung gegen Parainfluenza-Viren erfolgen (dafür steht das P oder Pi im Impfausweis) oder als “Nasenimpfung” gegen Bordetella-Bakterien.
Einen 100%igen Schutz bieten beide Impfungen (wie auch bei der Impfung beim Menschen) nicht, da die Grippeerreger zu breit gefächert und zu wandelfähig sind.

Zur Vorbeugung kann man mit Echinacea-Präparate das Immunsystem seines Vierbeiners unterstützen, nach dem Spaziergehen immer gut abtrocknen und Zugluft sowie unnötigen Stress vermeiden.

2. November 2009 in Blog | 0 Kommentar »

Trainingsausfall

Aufgrund des Clicker-Workshops am Wochenende entfällt die “Offene Gruppe für Fortgeschrittene” am Sonntag, den 08.11.09 um 10:00Uhr.

2. November 2009 in Allgemein | 0 Kommentar »

Ausfall Welpenstunde

Aufgrund der Wetterlage fällt heute die Welpenstunde um 17Uhr aus, als Ersatztermin steht Mittwoch, der 04.11. um 18Uhr.

2. November 2009 in Allgemein | 0 Kommentar »